Der Edelstahlschornstein

Heutzutage stechen einem immer öfters silbern-metallisch glänzende Röhren, welche an Hausfassaden montiert sind ins Auge. Diese Röhren sind vornehmlich an neuen oder frisch sanierten Gebäuden zu erblicken. Dabei handelt es sich um keine modernen Verzierungen, nein, es handelt es sich um einen Edelstahlschornstein. Namensgeber ist hierbei das Material, aus welchem sie geschaffen sind. In diesem Artikel stellen wir seine Vor- und Nachteile vor und erklären, für wen sich ein solcher Schornstein besonders lohnt.

Wie definiert sich ein Edelstahlschornstein?

Edelstahlschornsteine sind doppelwandige Schornsteine die an der Außenwand eines Gebäudes befestigt sind und aus edlem, doppelwandigem Edelstahl mit Isolierschicht bestehen. Die Funktion unterscheidet sich nicht von einem herkömmlichen Kamin: Er soll Rauchgase aus dem Inneren des Hauses nach außen befördern. Er wird entweder direkt zum Hausbau geplant, kann aber auch nachträglich verbaut werden um für zusätzliche Flexibilität bei der Auswahl des Heizsystems zu sorgen.

Wer profitiert von einem Edelstahlschornstein?

In Neubauten wird der Edelstahlschornstein schon heute bevorzugt. Gerade in Passivhäusern oder Niedrigenergiehäusern kommt dieser Trend zum Zuge. Aber auch wenn eine Renovierung oder Altbausanierung in Richtung Energieeffizienz geht, wird ein Außenschornstein in Betracht gezogen. Grund hierfür ist der marode Innenschornstein, welcher durch die lange Benutzung nicht mehr verwendbar ist. Da die Renovierung des Innenschornsteins sehr kostenintensiv und aufwendig sein kann, entscheiden sich viele für den Bau eines Edelstahlschornsteins. Im Zweifel kann der zuständige Schornsteinfeger mit seinem Urteil Klarheit ins Dunkel bringen. Knifflig wird es auch dann, wenn das Heizsystem gewechselt wird und so beispielsweise von Gas- oder Ölheizung auf ökologischere Heizsysteme wie wasserführende Kaminöfen gewechselt werden soll. Die Frage stellt sich aber auch dann, wenn ein Kaminofen nicht nur einen Raum beheizen soll, sondern die gesamte Wohnung, oder wenn ein weiterer Kaminofen errichtet wird. Ein Fachmann kann hier für Aufklärung sorgen.

Welche Vorteile bringt ein Edelstahlkamin mit sich?

Im Vergleich zum herkömmlichen Schornstein lässt sich ein Edelstahlschornstein super leicht installieren und sieht dabei noch toll aus. Wie schon weiter oben erklärt, ist er Flexibel und findet vor allem dann Verwendung, wenn der alte Schornstein nicht mehr ausreichend funktioniert oder baufällig ist. Zeitgleich ermöglicht der Edelstahlkamin die Nutzung des eigens gewählten Heizsystems, was aus ökologischer und ökonomischer Sicht von Vorteil ist. Da er leicht und überall installiert werden kann, eignet er sich für gleichermaßen für Neubauten und Altbauten. Die Installation per se dauert maximal einen Tag.

Die Materialkosten sind mit knapp 1500-2000 Euro etwas teurer, allerdings amortisiert sich der Schornstein durch seine Langlebigkeit. Auch starken Umwelteinflüssen wie Hagel und Sturm kann der Kamin aus Edelstahl trotzen. Sollten sich leichte Schädel zeigen, sind diese dank des modularen Aufbaus schnell und günstig behoben. Die modulare Bauweise garantiert nicht nur leichte und schnelle Reparaturen sondern auch Flexibilität im Bau. Gerade bei denkmalgeschützten oder sehr alten Gebäuden ist dies ein Pluspunkt. Wem der silberne Edelstahllook nicht gefällt, der hat die Möglichkeit sich eine Farbe aus der RAL-Farbpalette auszuwählen. Die Schornsteine von Schornstein-es.de fallen hierbei besonders auf. Sie können mit ihrer Qualität und dem patentiertem Twist-Lock-System überzeugen. Hier geht’s zu den Edelstahlschornsteinen.

Kaminofen

In Zeiten ständig steigender Heizkosten suchen viele Menschen nach wirtschaftlichen Alternativen. Besonders vorteilhaft ist in diesem Bereich ein Kaminofen. Dieser kann je nach Größe und Ausstattung zur Unterstützung der Zentralheizung dienen, oder auch die Wohnung komplett heizen. Ein solcher Ofen eignet sich insbesondere zum Heizen in der Übergangszeit. Das gilt sowohl für den Frühling als auch für den Herbst. Warum das so ist, wird nachfolgend näher beschrieben.

Im Frühling und Herbst mit dem Kaminofen heizen

Bei einer Hochdruckwetterlage scheint die Sonne mitunter schon Ende Februar oder Anfang März sehr kräftig. Dann ist es tagsüber schon relativ warm, sodass es viele Menschen ins Freie zieht. Zu der Zeit sind die Tage aber noch nicht so lang. Sobald die Sonne untergeht, kühlt es sich drastisch ab. Nachts sinken die Temperaturen sogar bis unter den Gefrierpunkt. Mit diesen großen Temperaturschwankungen sind Zentralheizungen mitunter überfordert. Insbesondere ältere Heizungsanlagen, die noch keinen Außenfühler haben, kommen mit diesen Situationen nur sehr schlecht klar. Das führt nicht selten dazu, dass die Räume während der Nachtstunden völlig überhitzen. Daraus resultiert ein hoher Energieverbrauch.

Deutlich besser ist es während der Abendstunden den Kaminofen zu nutzen. In der Regel reichen einige Holzscheite aus, um ein gemütliches Raumklima zu erzeugen. Das lodernde Feuer im Kaminofen wirkt entspannend und die Wärme wirkt wohltuend. Ist die Zeit zum Schlafengehen erreicht, kühlt der Kaminofen ganz langsam wieder ab. Das ist ein großer Vorteil für ein gesundes Raumklima.

Überhitzung der Räume vermeiden

Eine Überhitzung der Räume kostet nicht nur unnötig viel Energie, sondern sie kann auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Heiße trockene Luft führt in vielen Fällen zu Reizungen der Schleimhäute. Zudem wirbeln Heizkörper eine Menge Staub auf. Darunter leiden insbesondere Allergiker. Diese Nachteile treten beim Heizen mit einem Kaminofen nicht auf. Die Luft in den Räumen behält ein gesundes Maß an Feuchtigkeit und kann nicht überhitzen.

Ein Kaminofen spart also nicht nur Heizkosten, sondern er trägt auch im erheblichen Maße zur Verbesserung des Raumklimas bei. Die Wärme lässt sich bei einem solchen Ofen durch die Regelung der Luftzufuhr einstellen. Je mehr Luft dem Ofen zugeführt wird, desto schneller wird das Holz darin verbrannt. Der Raum wird dadurch sehr schnell aufgeheizt. Anschließend wird die Luftzufuhr ein wenig verringert. Dadurch bleibt eine gleichmäßige Raumtemperatur erhalten. Es gibt auch Ausführungen, die mit Specksteinen oder ähnlichen Wärmespeichern versehen sind. Diese speichern die Wärme über mehrere Stunden, sodass ein zuvor aufgeheizter Raum nur ganz langsam abkühlt.

Die Zentralheizung unterstützen

Mit einem solchen Ofen lassen sich nicht nur Wohnräume während der Übergangszeit heizen. Es gibt Wasser führende Modelle, die das ganze Jahr hindurch genutzt werden können. Diese sind mit einem Wassertank ausgestattet. Daran sind die Rücklaufrohre der Zentralheizung angeschlossen. Das in den Heizkörpern abgekühlte Wasser wird mit dem erwärmten Wasser des Kaminofens vermischt. Dadurch hat es eine deutlich höhere Temperatur, wenn es wieder in den Heizkessel der Zentralheizung gelangt. Das hat zur Folge, dass die Heizung wesentlich weniger Energie aufbringen muss, um das Heizwasser wieder auf die erforderliche Vorlauftemperatur zu erwärmen. Ein Kaminofen anzuschaffen, lohnt sich daher auf jeden Fall.

Edelstahlschornstein

Die Geschichte des Schornsteins zieht sich zurück bis in die Zeit des antiken Roms. Für ihre berühmten Thermen errichteten die Römer unter den Steinfußböden sogenannte Hypokaustums, eine Art von Heizraum, mit denen sie ihre Bäder beheizten. Die Abzüge, durch die die entstehenden Gase entweichen konnten, stellen die ursprünglichste Form unseres heutigen Schornsteins dar.

Erfahren Sie im Folgenden, wie ein Schornstein funktioniert und was das Besondere an einem Edelstahlschornstein ist.

Die Funktionsweise des Schornsteins

Das Prinzip ist einfach: In einem Kamin werden geeignete Brennmaterialien, zum Beispiel Holz, Kohle oder Pellets, verbrannt, so dass Wärme entsteht. Allerdings wäre das Heizen per Kamin ohne Schornstein nicht möglich, denn in diesem Prozess entstehen Gase, die für den Menschen giftig sind. Dazu gehören unter anderem Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid. Die Aufgabe des Schornsteins ist es, diese abzutransportieren.

Dabei macht der Schornstein sich physikalische Prinzipien zunutze: Wärmere Luft hat eine geringere Dichte als kalte und steigt daher von selbst nach oben. Man spricht hier vom Kamineffekt. Beim Edelstahlkamin wird die Luft durch ein senkrecht nach oben gerichtetes Rohr abgeführt. Durch das Mündungselement oder die Regenhaube am oberen Ende werden die Gase abgegeben.

Gleichzeitig entsteht im unteren Teil des Rohres ein Unterdruck, so dass neue, kalte Luft durch die Öffnung im Hausinneren gesogen wird. Durch den Betrieb des Kamins wird diese wiederum erwärmt und beginnt nach oben zu strömen. Diesen Effekt nennt man den Bernoullischen Effekt – er sorgt dafür, dass die entstehenden Gase unmöglich zurück in das Zimmer gelangen können. Der Betrieb eines Kamins ist also mit dem entsprechenden Schornstein eine sehr sichere Angelegenheit. Jedoch gibt es einige wichtige Dinge zu beachten.

Der sichere Edelstahlschornstein

Damit der Bernoullische Effekt aufrechterhalten bleibt, muss ein Edelstahlschornstein vom Wind abgeschottet sein, so dass der Sog nicht durchbrochen wird. Außerdem sorgt eine Rauchgasklappe dafür, dass die warme Luft nicht aus den Zimmern durch den Schornstein entweicht, wenn gerade nicht befeuert wird.

Ein Edelstahlschornstein muss an die Bedürfnisse und Besonderheiten des Haushalts angepasst werden. So ist es beispielsweise entscheidend, dass der Durchmesser korrekt ermittelt wird. Je höher der Schornstein, desto kräftiger auch der Zug – ein schlecht abgestimmtes Verhältnis kann dazu führen, dass die giftigen Gase nicht effizient abtransportiert werden und dann in den Wohnraum eindringen.

Auch die anfallende Rauchgasmenge und die Temperatur müssen berücksichtigt werden, damit der Schornstein seine Funktion erfüllen kann. Überlassen Sie daher die Auswahl und Installation am besten einem Fachmann.

Zuletzt spielen auch Witterungsbedingungen eine Rolle. Ein Schornstein soll viele Jahre lang halten und darf nicht rosten. Daher eignet sich ein Edelstahlschornstein besonders.

Edelstahlschornstein

Es ist nicht ganz leicht, zwischen einem Schornstein und einem Kamin zu unterscheiden und diesen Unterschied zu beschreiben. Denn teilweise kann ein Bauteil auch durchaus als beides bezeichnet werden. Bekannt ist aber, dass ein Schlot aus Edelstahl, der an der Außenfassade montiert und mithilfe einer speziellen Wanddurchführung mit der Feuerstelle verbunden wird, durchaus als Edelstahlkamin bezeichnet werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen einem Edelstahlschornstein und einem Kamin?

Ein Kamin ist aus klassischer Sicht eine offene Feuerstelle im Innenraum einer Wohnung oder eines Hauses, bei dem die Rauchgase durch einen Schlot abziehen. Früher als es noch keine Heizungen gab, wurde diese zum Kochen und zum Heizen genutzt. Eigentlich ist aber die Verlängerung der Heizquelle als Kamin zu bezeichnen. Heutzutage rüsten immer mehr Hausbesitzer einen Schornstein nach. Der Abzug wird allerdings nicht mehr im Innenbereich, sondern an der Außenfassade angebracht. Zudem wird der Edelstahlschornstein mit keiner offenen Feuerstätte verbunden.

Welche Geschichte hat der Schornstein?

Der Schornstein hat eine sehr lange Geschichte und Entwicklung hinter sich. So entstand im Laufe der Zeit aus einem Loch in der Decke ein Edelstahlrohr an der Außenfassade. Letzteres kommt dann optimal zum Tragen, wenn in einem Eigenheim ein Kaminofen montiert oder eine Etagenheizung installiert werden soll. Auf diese Weise muss kein gemauerter Schornstein verbaut werden, was deutlich aufwendiger ist.

Welche Vorteile bietet ein doppelwandiger Schornstein?

Wird ein Edelstahlschornstein montiert, werden zumeist doppelwandige Elemente verwendet, da diese eine Isolationsschicht aufweisen. Idealerweise ist diese mindestens 25 mm stark, besser aber noch stärker. In der Regel benötigt ein solcher Schornstein lediglich einen einfachen Abzug. Problematisch kann hingegen die Tatsache sein, dass dieser nicht für jede Heizung oder Feuerstelle ausreicht. In der Regel genügt aber ein Innenrohr aus Keramik, um die Rauchgase abzuleiten. Hierbei wird die Zugluft genutzt, die sich mit Reglern oder Klappen regulieren lässt.

Regelfall Edelstahlschornstein

Wenn Sie planen einen Kaminofen in ihrem Haus zu installieren, können Sie hierfür bedenkenlos einen Edelstahlschornstein kaufen. Achten Sie allerdings darauf, dass der benötigte Querschnitt vorhanden ist und die Materialstärke ausreicht. Nach der Montage sollte der Edelstahlschornstein später genug Abstand zu den Fenstern, dem Dach, den Gebäudeteilen und allen brennbaren Gegenständen haben. Zumeist reichen hierfür ungefähr fünf cm aus. Wenn Sie allerdings einen Edelstahlschornstein mit einem größeren Innendurchmesser verwenden, kann es sein, dass Sie den Abstand zur Sicherheit etwas vergrößern müssen.

Edelstahlschornstein

Bereits seit einigen Jahren hat der Edelstahlschornstein seinen Weg in zahlreiche Siedlungen gefunden. Und mit der Zeit hat er sein „Industrie-Image“ mehr und mehr abgelegt. Doch was macht ihn so beliebt und wodurch hebt er sich von anderen Ausführungen ab? Der folgende Ratgeber beantwortet diese und viele weitere Fragen rund um dieses Thema.

Flexibel durch einen modularen Aufbau

Wenn Sie lieber zwei Reinigungselemente anstatt einem wünschen, ist das kein Problem. Denn durch einen modularen Aufbau können Sie selber bestimmten, wie der Schornstein zusammengesetzt wird. Dadurch können Sie flexibel auf die jeweiligen Anforderungen der Feuerstellen und eventuelle Vorgaben des Schornsteinfegers reagieren.

Schornsteinbau in Eigenregie

Durch den oben erwähnten modularen Aufbau werden viele Edelstahlschornsteine in Sets angeboten. In diesem befinden sich alle benötigten Bauteile, sodass Sie direkt und in der Regel auch ohne professionelle Unterstützung mit dem Aufbau beginnen können.

Welche Brennstoffe sind für den Edelstahlschornstein zugelassen?

Bei dem Edelstahlschornstein handelt es sich um einen sehr vielseitigen Rauchabzug, der für sehr viele Brennstoffe und Feuerstätten verwendet werden kann. Unter anderem eignet er sich für:

  • Gas- oder Ölheizungen
  • Pelletöfen
  • Kachelöfen
  • Kamine und
  • Holzheizungen

Ideale Leitfähigkeit sorgt für einen optimalen Zug

Im Vergleich zu einem normalen gemauerten Schornstein nimmt der Edelstahlschornstein deutlich schneller die Temperatur der aufkommenden Rauchgase an. Dadurch ist er schneller auf Betriebstemperatur und sorgt vor allem bei Kaminen für eine effizientere und vor allem schadstoffärmere Verbrennung.

Sehr langlebig und widerstandsfähig gegen Versottung

Hochwertige Edelstahlschornsteine werden bei der Produktion mit der sogenannten V4A-Legierung überzogen. Dadurch werden sie ideal gegen Feuchtigkeit und Rauchgase geschützt. Und Sie müssen sich nicht mit Korrosion oder Versottung herumärgern. Der Edelstahlschornstein ist sehr langlebig, wodurch sich die Anschaffungskosten sehr schnell amortisieren.

Kann der Schornstein auch nachträglich eingebaut werden?

Bei Altbauten ist es nicht ohne Weiteres möglich, einen gemauerten Schornstein nachzurüsten. Anders sieht es bei der Edelstahlvariante aus. Denn sie kann zum einen für die Sanierung alter, gemauertere Schornsteine genutzt werden. Und zum anderen lässt sie sich, durch ihr geringes Eigengewicht, auch problemlos nachträglich installieren.

Geringe Kosten und hoher Mehrwert

Die Kosten können von Modell zu Modell sehr stark schwanken. Dennoch muss in der Regel deutlich weniger als für einen gemauerten Schornstein bezahlt werden. Einwandige Modelle kosten zwischen 300 Euro und 600 Euro. Doppelwandige Edelstahlschornsteine sind mit 550 Euro bis 3.000 Euro dagegen deutlich teurer.

Edelstahlschornstein

Wird ein neuer Kamin oder ein Ofen aufgestellt, ist nicht immer ein Schornstein an dieser Stelle vorhanden. Dieses Problem lässt sich relativ schnell durch die Nachrüstung mit einem Edelstahlschornstein lösen. In vielen Baumärkten werden mitunter komplette Sets angeboten. Doch vor der Nachrüstung sollten einige Dinge geklärt werden.

Informationen vom Schornsteinfeger einholen

Bevor ein neuer Schornstein gekauft wird, sollte auf jeden Fall der Bezirksschornsteinfeger gefragt werden, welche Vorgaben zu befolgen sind. Er muss schließlich jeden Schornstein in seinem Bezirk abnehmen. Daher weiß er ganz genau, welche Maße erforderlich sind. Er gibt auch nützliche Hinweise dazu, wie ein Edelstahlschornstein aufgebaut wird. Es gibt einige Dinge, die dabei zu beachten sind. Das gilt für den Durchmesser, die Höhe über den First und den Abstand zur Wand oder auch zum Dach.

Allgemeine und regionale Bestimmungen

Es gibt allgemeine Bestimmungen bezüglich der Abgasführungen. Daneben sind mitunter auch regionale Besonderheiten zu beachten. Diese gehen zumeist über die allgemeinen Vorschriften hinaus. Da sich der Bezirksschornsteinfeger jedoch mit den örtlichen Vorschriften bestens auskennt, kann er auch diesbezüglich nützliche Hinweise geben. Diese sollten vom Bauherrn unbedingt befolgt werden, damit hinterher auch eine Abnahme und Betriebsgenehmigung vom Schornsteinfeger erfolgt.

Der Brandschutz hat höchste Priorität

In der Regel steht ein Kaminofen direkt an einer Wand. Das Ofenrohr, das offiziell Rauchrohr genannt wird, muss durch die Wand nach außen in den Edelstahlschornstein geführt werden. Bei einer herkömmlichen Wand aus Mauersteinen ist dies meistens kein Problem. Muss das Ofenrohr jedoch durch eine Wand geführt werden, die aus einem brennbaren Material besteht, muss die Wanddurchführung deutlich größer als der Durchmesser des Rauchrohrs sein. In den offenen Bereich muss eine Dämmung aus feuerfestem Material eingebracht werden. Das Ofenrohr kann sich auf mehrere Hundert Grad Celsius erhitzen. Dadurch könnte leicht brennbares Material, wie beispielsweise Holzwände, in Flammen aufgehen. Zudem darf das Ofenrohr nicht durch unzugängliche Hohlräume führen.

Den Edelstahlschornstein richtig anbringen

Jeder Schornstein muss mindestens 40 Zentimeter höher sein als der First des Daches. Es besteht immer die Gefahr von Funkenflug, wenn mit Holz geheizt wird. Daher muss der Schlot den First überragen. Es ist zudem ratsam, den Schlot mit einer Regenhaube sowie mit einem Funkenschutz auszustatten. Dadurch wird verhindert, dass Funken unkontrolliert aus dem Schlot herausfliegen. Zudem wird vermieden, dass Regenwasser in den Schornstein eindringt. Durch eindringendes Regenwasser setzt sich an der Innenwand Feuchtigkeit ab. Die Feuchtigkeit führt dazu, dass die Verbrennung nicht mehr optimal abläuft. Zudem bleibt unnötig viel Ruß an der Innenwand haften. Dadurch verringert sich der Querschnitt. Das ist eine starke Beeinträchtigung für den Verbrennungsvorgang.

Bei jedem Edelstahlschornstein ist auch das entsprechende Befestigungsmaterial dabei. Zudem gibt es Hinweise dazu, wie der Schornstein sicher am Gebäude befestigt wird. Diese Hinweise sollten befolgt werden. Beim Kauf ist allerdings darauf zu achten, dass der Edelstahlschornstein ein CE-Qualitätszeichen hat. Nur dann darf er in Europa verkauft und benutzt werden. Nachdem der Edelstahlschornstein am Haus angebracht ist, sollte unverzüglich der Schornsteinfeger informiert werden, damit er die neu errichtete Feuerstätte abnimmt. Erst danach sollte der neue Schornstein erstmals in Betrieb genommen werden.

Schornstein

Wenn ein Schornsteinfeger einen Kamin untersuchen wollte, konnte er bislang nur die obere Öffnung dessen einsehen. In einigen Fällen wurde eine Kamera an einem Draht befestigt, um auch weiter unten noch etwas erkennen zu können. Nun gibt es eine ganz neue Art, um einen Schornstein zu inspizieren: mit einer Drohne.

Drohnen erleichtern die Inspizierung von Schornsteinen

Auf der Zeche Zollverein wurde vor Kurzem zum ersten Mal eine Drohne verwendet, um einen Schornstein zu untersuchen. Diese wurde in ungefähr sechs Monaten entwickelt und sollte in Lage sein, in einem dunklen Schacht ab- und natürlich auch wieder aufzusteigen. Zudem muss sich die Drohne genau steuern lassen, um auch mit unberechenbaren Fallwinden oder starken Windböen zurechtzukommen. Denn diese bilden sich in dem Schornstein vor allem dann, wenn er gerade nicht für seinen eigentlichen Zweck genutzt wird. Der Testflug auf der Zeche war laut Drohnenpilot Dirk Wiesemann erfolgreich, sodass er sich durchaus vorstellen kann, dass die Geräte in Zukunft öfter zum Einsatz kommen könnten.

Kann die Drohne auch bei einem Edelstahlschornstein eingesetzt werden?

Zumeist werden die Drohnen sicherlich bei Industrieschornsteinen eingesetzt werden. Denn diese können Höhen von bis zu 307 Metern und Breiten bis zu 8,25 Metern aufweisen. Dadurch haben die Drohnen ausreichend Platz zum Fliegen, um den Edelstahlschornstein zu untersuchen. Bei Privathäusern werden sie aber sicherlich nicht sehr häufig eingesetzt werden. Denn dort hat der Schornstein in der Regel einen Durchmesser zwischen 130 mm und 200 mm. Damit ist er deutlich zu schmal und bietet nicht ausreichend Platz, um eine Drohne fliegen lassen zu können.

Somit muss der Edelstahlschornstein eines Privathauses weiterhin auf die herkömmliche Art untersucht werden. Dennoch kann die Drohne von oben schauen, ob sich eventuell eine Dohle einnistet, die Schornsteinabdeckung durch einen Sturm beschädigt wurde oder ob der sogenannte Düsenaufsatz richtig sitzt. Somit kann der Schornstein zwar nicht von innen aber schnell und problemlos von oben begutachtet werden. Dadurch muss der Hausbesitzer nicht mehr selber auf das Dach steigen, was teilweise sehr gefährlich sein kann. Allerdings sollte ein Edelstahlschornstein auch regelmäßig von einem Schornsteinfeger kontrolliert werden.

Was können Drohnen leisten?

Bislang werden Drohnen lediglich eingesetzt, um den Schornstein eines Industriegebäudes zu kontrollieren. Denn dort bietet sich ausreichend Platz, um problemlos fliegen zu können. Hier ist der Bedarf auch deutlich höher als bei einem Privatgebäude. Denn zumeist ist der Schornstein gemauert, wodurch das Material deutlich anfälliger ist als bei einem Edelstahlschornstein. Letzterer überzeugt durch sein geringes Gewicht und seine Robustheit. Der Edelstahlschornstein ist deutlich widerstandsfähiger gegenüber Witterung und diversen giftigen Ablagerungen.

Zudem wird er sehr häufig nachgerüstet. Daher kann er schon im Vorfeld an wichtigen Punkten mit Prüf- und Reinigungsöffnungen versehen werden. Auch wenn die Drohnen derzeit noch zu groß sind, um in einem solchen Schornstein zu fliegen, kann es durchaus sein, dass sie in Zukunft deutlich kleiner sind. Dadurch könnten sie auch für die Untersuchung von Edelstahlschornsteinen an Privathäusern verwendet werden.

Edelstahlschornstein

Das Problem kennen sicherlich viele Menschen, die im Internet etwas bestellen. Wenn die sehnlichst erwartete Ware endlich geliefert wurde, muss festgestellt werden, dass die Montage sich viel schwieriger gestaltet als zuvor angenommen. Anders sieht es bei einem doppelwandigen Edelstahlschornstein aus von www.schornstein-es.de aus, denn dieser lässt sich schnell und einfach montieren und alles Dank des patentiertem Twist-Lock Systems. 

Häufig wird die Vorgehensweise mit dem Zudrehen eines Marmeladenglases verglichen. Denn auch bei dem Edelstahlkamin wird das Schraubverschlusssystem verwendet. Mit diesem lässt sich ein Edelstahlschornstein innerhalb weniger Stunden aufbauen und in Betrieb nehmen. Im Handel werden unterschiedliche Längen angeboten, sodass für jedes Haus das passende Modell gefunden werden kann. Der Schornstein besteht aus verschiedenen Bauteilen, die allesamt doppelwandig sind und eine Isolierstärke von 25 mm aufweisen. Die verschiedenen Hersteller bieten 25 Jahre Garantie auf ihre Produkte an, sodass der Kunde keine Sorgen haben muss. Zudem helfen sie dabei, das passende Material zu finden und stehen möglichen Interessenten bei Fragen zu einem bestimmten Schornstein mit Rat und Tat zur Seite.

Edelstahlschornstein in geprüfter Qualität

Wenn befürchtet wird, dass der Schornstein nicht die zuvor erwartete Qualität aufweist, ist diese Sorge umsonst. Denn, ein Edelstahlkamin ist in der Regel TÜV-geprüft und CE-zertifiziert. Idealerweise wird sich für ein doppelwandiges Modell entschieden, da dieses zahlreiche Vorteile bietet. Nach einem schnellen und unkomplizierten Aufbau kann der Edelstahlschornstein auch schon in Betrieb genommen werden. Wenn das gewünschte Modell auf Lager ist, kann es bereits innerhalb von zwei bis drei Tagen geliefert und anschließend aufgebaut werden. Die Vorteile eines Schornsteins aus Edelstahl sind die Robustheit und Langlebigkeit. Zudem ist er auch vergleichsweise wartungsarm, sodass der Nutzer nach dem Aufbau kaum noch Arbeit hat.

Kann ein Edelstahlkamin in Eigenregie eingerichtet werden?

Durch das Twist-Lock-System lässt sich der doppelwandige Schornstein auch von Laien sehr schnell und problemlos aufbauen. Nachdem sich ein erster Überblick über die einzelnen Elemente verschafft wurde, kann der Aufbau beginnen und ist in der Regel auch schnell erledigt. Der Edelstahlschornstein kann in Kombination mit einer aus Glaskeramikfaser bestehenden 25mm-starken Isolationsschicht die perfekte Lösung sein, um das eigene Haus auf den Winter vorzubereiten. Zudem hat das Material den Vorteil, dass es sehr robust ist und ein niedriges Gewicht aufweist.

Besteht bei dem Aufbau eines Edelstahlschornsteins Verletzungsgefahr?

Nein, der Edelstahlkamin lässt sich problemlos aufbauen, ohne dass hierbei eine Verletzungsgefahr besteht. Denn, die einzelnen Teile weisen keine scharfen Kanten auf, sodass keine Schnittwunden entstehen können. In der Regel lässt sich der Edelstahlschornstein innerhalb weniger Stunden aufbauen. Hierfür ist lediglich ein gewisses handwerkliches Geschick von Nöten.

Worauf sollte ich achten, wenn ich den Schornstein aufbaue?

Sobald das Bauvorhaben mit dem Bezirksschornsteinfegermeister besprochen wurde, kann der Edelstahlkamin geplant werden. Grundsätzlich wird dieser in den Durchmessern 130mm, 150mm, 180mm und 200mm angeboten. So muss der Schornstein nicht gekürzt werden, wenn er eventuell zu groß oder zu klein ausfällt. Wenn mehrere Feuerungsanschlüsse gewünscht sind, kann hierfür das passende Zubehör erstanden werden. Die verschiedenen Hersteller stehen den Kunden bei allen eventuellen Fragen rund um den Edelstahlkamin zur Verfügung und geben bei dem Aufbau nützliche Hilfestellungen.

Edelstahlschornstein

Wer sich einen Edelstahlschornstein anschaffen möchte, wird mit vielen verschiedenen Angeboten förmlich überflutet. Die eine Seite wirbt mit einem günstigen Preis und an anderer Stelle steht die Qualität im Vordergrund. Dann gibt es auch noch Online Shops, Fachhändler und Kaminbauer. Die Fülle der Informationen kann einen schon leicht verwirren. Ein paar Überlegungen vor dem Kauf schaffen Klarheit und beugen einem Fehlkauf vor.

Materialgüte und Materialdicke

Der Schornstein soll schon ein langes Leben haben. Die Materialdicke hat auf die Lebensdauer schon einen großen Einfluss. Hier sollte das Innenrohr vom Edelstahlschornstein eine Mindestdicke von 0,6 Millimetern besitzen. Zu dünnes Stahlblech könnte auch schnell durchrosten. Darüber hinaus hat die Wanddicke auch einen Einfluss auf die Tragfähigkeit. Das bedeutet, je dicker und stabiler die Gesamtkonstruktion vom Schornstein ist, desto mehr Höhe kann aufgebaut werden. Als Material für den inneren Edelstahlschornstein sollte nur V4A 1.44.04 Stahl verwendet werden. Er bietet genügend Resistenz gegenüber der Hitze der Abgase. Darüber hinaus hält er auch einer eventuellen Versottung stand. Sollte sich der Schornstein in einem Laden befinden, kann die Stahlsorte mit einem Magneten überprüft werden. Er ist nämlich als einziger Stahl nicht magnetisch. Normaler, rostfreier Edelstahl sollte nicht für das Innenrohr verwendet werden, da er sich dafür nicht eignet. Bei dem Außenmantel vom Schornstein ist er jedoch sehr gut.

Länge und Dämmung

Oft wird bei der Dämmung bei einem Edelstahlschornstein gespart. Doch das bedeutet sparen am falschen Ende. Auf dem Weg nach draußen dürfen sich die Abgase der Feuerstelle nicht zu stark abkühlen. Der Zug vom Schornstein ist von einer gewissen Mindesttemperatur abhängig, da nur heiße Abgase schnell nach oben steigen. Ein Abfall der Abgastemperatur unter ca. 110 Grad Celsius fördert die Versottung. Auch bei der Länge vom Schornstein sollte nach Möglichkeit die maximale Höhe nicht überschritten werden, da das den Zug vermindern kann. Die maximale Höhe hängt von der Materialdicke und anderen statischen Faktoren ab. Hier ist den Angaben des Herstellers zu folgen.

Das Zubehör

Oft wird ein Edelstahlschornstein auf den ersten Blick günstig angeboten. Ein genauer Blick auf den Lieferumfang zeugt dann jedoch oft, dass wichtiges Zubehör extra bestellt werden muss. Hier lauert oft die Kostenfalle. Denn ein Komplettangebot mit einem vollständigen Zubehörsatz ist oft günstiger. Ein Hinterfragen aller Angebote ist auch beim Kauf vom Edelstahlschornstein immer von Vorteil.

Verarbeitung der Schweißnähte

Aus Kostengründen werden beim Edelstahlschornstein oft nur Schweißpunkte verwendet. Das bedeutet aber auch, dass in den Zwischenräumen Feuchtigkeit eindringen kann, die die Dämmung schwächt und die Korrosion fördert. Eine durchgehende Schweißnaht dagegen ist dicht und wird es auch lange Zeit bleiben. Außerdem verstärken Schweißnähte auch die statische Stabilität. Bei der Verbindung der Elemente ist es theoretisch gleich, ob die Schellen vom Schornstein mit Schellen zum Spannen oder Schrauben genommen werden. Bei guter Qualität sind beide Methoden gleichwertig.

Fazit

Sollten trotz aller Informationen Unklarheiten bestehen, wird Ihnen Ihr Schornsteinfeger gerne mit einem Rat helfen. Beim Kauf ist das Verhältnis zwischen Preis und Leistung entscheidend und wird in der Regel zum richtigen Kaufangebot führen.

Schornstein
Es mag sich zwar wie ein Märchen anhören, aber es kommt doch vor, dass sich ein Vogel in die Esse des Ofens verirrt. Über die Gründe dieses Umstandes streiten sich die Gelehrten oder es ist nur ein unglücklicher Zufall, dass er hineingefallen ist.. Es ist jedoch nicht wichtig, warum sich dorthin plötzlich ein ungebetener Gast verirrt hat, sondern wie er wieder ins Freie findet.

Der erste Hinweis auf einen Vogel im Schornstein

Wenn ein heftiges Flügelschlagen und eine Kratzen zu hören sind, ist das ein Hinweis auf einen Vogel im Edelstahlschornstein. Meist rutschen die armen Vögel vom obersten Rand ab und finden dann nicht mehr den Ausweg. Oft ist es einfach zu eng im Schornstein, um wieder nach oben fliegen zu können. Die verzweifelten Fluchtversuche machen sich dann durch die zu hörenden Geräusche bemerkbar. Da dieses Phänomen selten auftritt, wissen viele Menschen nicht, was zu tun ist. Ist der Schornstein zu hoch für die Leiter, sollte umgehend der Schornsteinfeger gerufen werden. Für ihn ist es bestimmt keine Seltenheit, dass sich ein kleiner Piepmatz in den Edelstahlschornstein verirrt hat. Er weiß auch, wie der Vogel den Ausgang wiederfindet.

Die Vogelrettung ist ein Bestandteil der Ausbildung und außerdem kennt er die Kontaktadresse eines Ornithologen, der sich nach der Befreiung um den kleinen Bruchpiloten kümmern kann. Gibt es einen Zugang zum obersten Ende vom Schornstein, ist es oft hilfreich, wenn die Wartungsklappe geöffnet wird und danach oben der Edelstahlschornstein abgedeckt wird. Instinktiv wird der Vogel seine Flucht zum Licht hin ausrichten. Ist der Wartungsschacht im Keller oder sogar in der Wohnung, sollte ein sehr feinmaschiges Netz verwendet werden, damit der Piepmatz nicht den ganzen Ruß im Haus verteilt. Außerdem kann der Vogel so ohne weiteren Stress zum Tierarzt gebracht werden. Es muss vom Ruß befreit werden und könnte sich verletzt haben. Die Behandlung von Wildtieren ist übrigens kostenlos. Es wird also auch keine Rechnung der Behandlung ins Haus flattern.

Die Schornstein Besetzer

Erst war es leises Kratzen und dann sieht man einen Vogel immer im Edelstahlschornstein verschwinden. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich ein Vogel den Edelstahlschornstein als Nistplatz ausgesucht hat. Meist handelt es sich bei den Schornstein Besetzern um Dohlen. Nun werden die Besetzer nicht auf Dauer bleiben können, da sie den Zug vom Edelstahlschornstein verringern oder sogar verhindern. Dem Betroffenen stehen zwei Optionen zur Auswahl.

Die Feuerstelle wird zu dieser Jahreszeit bestimmt nicht gebraucht und der Vogel kann dort oben weiterhin nisten. Nach der Aufzucht der Brut, kann der Schornsteinfeger gerufen werden und wieder für freien Zug sorgen. Haben die Vögel im Schornstein schon Eier gelegt, kann nur ein Vogelkundler entscheiden, ob noch Zeit ist, um eine neues Nest zu bauen und für Nachwuchs zu sorgen. Als Natur- und Umweltschützer werden die Vogelkundler dafür sorgen, dass die Piepmätze Ihr Brutgeschäft natürlich zu einem guten Ende führen können. Es darf nur nicht vergessen werden, dass der Edelstahlschornstein zur Heizsaison wieder gereinigt wird. Doch diesen Betrag wird ein Tierliebhaber und Naturschützer gerne leisten.

Es gibt Präventivmaßnahmen

Mit einem feinmaschigen Vogelgitter oder einer Schornsteinabdeckung kann der Schornstein abgesichert werden. Dieses Gitter schützt die Vogelwelt vor Unfällen mit dem Edelstahlschornstein und den Hausbesitzer vor den Kosten der Rettung. Es wird trotz der Seltenheit einer Schornsteinbesetzung für ein ruhiges Gewissen sorgen, weil den kleinen Zwitschervögeln kein Leid passieren wird. Die Schonung des Geldbeutels ist ein schöner Nebeneffekt, den man ja vielleicht auch mal spenden kann.